Einfuehrung zum Rollenspiel

Im Gueldenland wird - anders als in den meisten MUDs - viel Wert auf konsequentes Rollenspiel gelegt. Das erhöht erheblich die authentische Atmosphäre, erfordert aber etwas Disziplin, um nicht aus der Rolle zu fallen. Hier sollen einige Grundbegriffe erläutert werden. :-)


Ein wichtiger Aspekt des Spiels ist das Ausspielen einer Rolle, sei es nun ein kämpferischer, griesgrämiger Elf, ein naturliebender, freundlicher Zwerg oder ein ängstlicher, schwächlicher Thorwaler. Das heisst, dass man sich für seinen Charakter die Charakterzüge, die Motivation und sonstige Eigenheiten ausdenken und auch auspielen sollte - zum Beispiel würde ein friedliebender Mensch kaum auf die Idee kommen, mit Orken kämpfen zu wollen, und ein ausgebildeter Krieger hat es kaum nötig, sich mit niederen Schichten abzugeben, usw. Es ist dabei sehr wichtig, den gespielten Charakter und die wirkliche Person voneinander zu trennen (auch, wenn der Elf neben mir ein nervender Besserwisser ist, ist es sein Spieler noch lange nicht; vielleicht ist sein Spieler ja eine nette, hilfsbereite Frau, wer weiss?) Dementsprechend sollten auch in-charakter (also, in der Rolle der Spielfigur sprechend und handelnd, kurz: IC) nur Sachen besprochen werden, die den Charakter betreffen, während out-of-charakter (als Spieler selbst sprechend, kurz: OOC) eigentlich alles andere besprochen werden kann.


Um IC und OOC voneinander zu trennen, gibt es folgende Konventionen:

  1. Statt der Befehle "sag", "emote" und "gemote" gibt es die OOC-Entsprechungen "ooc", "ooc:" und "ooc;". Diese werden genauso wie die oben genannten Befehle benutzt, nur die Ausgabe hat ein "OOC:" vorangestellt.
  2. Die Befehle "teile mit" und "rufe" sowie die Ebenen sind grundsätzlich OOC (alle drei gehen nämlich über eine Entfernung, die mit IC-Mitteln gar nicht machbar wäre, zumindest nicht in diesem Setting).
  3. In der IC-Rede kann man OOC-Texte in eckigen Klammern einstreuen, wenn man es möchte (z.B.: Alrik sagt: Ich war eben bei den freundlichen einfachen Leuten [Lies: den dämlichen Thorwalern :-)], Informationen sammeln [Wer hat die eigentlich programmiert? So wenig Infos, wie die haben...]).
  4. Einige Räume sind OOC-Räume, diese sind meistens entsprechend in der Beschreibung gekennzeichnet. Dort sind grundsätzlich alle Gespräche OOC.
  5. Die genaün Informationen über die Stats ("info"), Talentlevel ("talente", "zauber" und "finten") usw. sind OOC - und die Charaktere selbst haben keine Ahnung davon. Anders gesagt: Wer IC etwas über Stats redet, ist ein Fall für die Noioniten. :-) (Natürlich weiss der Charakter, wie gut er in etwa in diesem oder jenem ist, aber er wird eher "Ich bin ein recht guter Bergsteiger." statt "Mein Klettern-Talent ist 8" sagen).
  6. IC-Informationen (z.B. die genauen Zutaten für einen bestimmten Trank) sollten nicht mit OOC-Methoden (über die Ebenen, in der Zeitung, per "teile mit" usw.) verteilt werden. Natürlich lässt sich sowas kaum kontrollieren, aber solche Sachen mindern nur den Spielspass für andere, die sich diese Informationen vielleicht - den gespielten Charakter entsprechend - auf anderem Wege beschaffen wollten.